Einstehen für das,
woran wir glauben

 

Seit drei Jahren ist die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) Botschafterin am Heiligen Stuhl. Sie ist die erste Frau, die das besondere Amt an der Schnittstelle zwischen der katholischen Weltkirche und der Bundesrepublik Deutschland innehat. Bevor sie 2014 nach Rom ging, ist ihr innerer Friede „ziemlich durchgerüttelt“ worden, erzählt sie im Interview mit Journalist Simon Berninger.

Ein Gespräch über den „kleinen“, persönlichen Frieden einer Botschafterin, den „großen“ Frieden auf der gesellschaftlich-politischen Bühne – und darüber, welchen Beitrag Christen zum Frieden leisten können.

 

 

 

Frau Botschafterin, Sie haben in Ihrem Leben lange Zeit katholisch und politisch Farbe bekannt. Ist es da nicht eine Herkulesaufgabe, nun zwischen der Katholischen Kirche und der Bundesrepublik Deutschland neutral zu vermitteln, ohne eigene Positionierungen zu verraten?

Schavan: Meine kirchliche wie politische Herkunft ist bekannt, da muss ich mich auch nicht verstellen. Aber tatsächlich war der Botschafter am Heiligen Stuhl – es waren bisher immer Männer –meistens evangelisch, weil genau das die Frage war: Kann jemand, der selbst katholisch ist, ein solches Amt wahrnehmen, weil er dann ja selbst – in gewisser Weise – nicht neutral ist?
Ich empfinde das nicht so, denn auf der anderen Seite steht ja immerhin Deutschland als ein Land mit vielen Facetten. Zu den Stärken Deutschlands gehört seine Vielfalt. Und der schadet es nicht, sondern für die ist es gerade wichtig, dass Menschen, die öffentliche Verantwortung tragen, sehr wohl einen eigenen Standpunkt haben, sich in diesem Spektrum auch einordnen lassen und nicht den Eindruck erwecken, dass ihnen alles egal ist.

Stichwort Vielfalt: Im Juli hat der Bundestag die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften geöffnet. Haben Sie da besonders mit Ihrer diplomatischen Neutralität gerungen?


Schavan: Nein, zumal ich nicht abzustimmen hatte.

Hat es  umgekehrt besonderer diplomatischer Raffinesse bedurft, dem Vatikan ausgerechnet diesen Beschluss zu vermitteln, der der katholischen Auffassung von Ehe so explizit widerspricht?

Schavan: Das war bislang kein Thema im Vatikan, danach hat auch niemand gefragt. Jenseits einzelner Themen versuche ich aber grundsätzlich zu vermitteln: Deutschland ist ein religionsfreundliches Land. Wir haben in Deutschland eine Ordnung der Beziehungen zu den Religionsgemeinschaften und Kirchen, die von wechselseitigem Respekt geprägt ist. Und ich glaube, für die Katholische Kirche in Deutschland ist jetzt mehr denn je wichtig, zu erklären, was die Ehe als Sakrament ist. Und dann kann ich in dem Beschluss keine Gefahr für den Frieden in Deutschland sehen – auch nicht unter den Katholiken.

Was wären denn für Sie – jenseits einzelner Themen – die Essentials für Frieden aus christlicher Verantwortung?

Schavan: Zum Frieden gehört, Vielfalt als einen zivilisatorischen Fortschritt anzusehen, zu mögen und vielfältig geprägte Gesellschaften nicht monopolisieren zu wollen. Und das beginnt beim Respekt und der Akzeptanz der Würde eines jeden Menschen ohne jeden Vorbehalt.
Und dann finde ich, gehört dazu, einer Gesellschaft den Weg zu bereiten, in der Frieden keine Situation der Gleichgültigkeit untereinander ist. Das ist ja mit Frieden noch nicht gemeint, eine gepflegte Gleichgültigkeit, sondern das wirkliche Bemühen, in der Gesellschaft an einer Atmosphäre des Respekts zu arbeiten. Das ist die entscheidende Grundlage. Schaffe ich es, zu respektieren, dass auch anders geglaubt wird, dass die Gestaltung von Pluralität eine zivilisatorische Leistung ist? Oder, wie der frühere Aachener Bischof Klaus Hemmerle einmal gesagt hat: Es kommt darauf an, das Spiel der verschiedenen Freiheiten in einer Gesellschaft zu respektieren und mitzugestalten. Und in der Tat ist es wichtig, aber auch anspruchsvoll, dem, was anderen heilig ist, mit Respekt zu begegnen und zu respektieren, dass auch anderswo Richtiges existiert.

Dann verstehen Sie Frieden nicht einfach als Gegensatz von Krieg, sondern sehen sogar jeden einzelnen Christen auch in unseren pluralen Gesellschaften in der Verantwortung, Frieden zu schaffen?

Schavan: Um den Frieden anzutasten, braucht es in der Tat nicht erst einen Krieg, das geschieht auch schon dort, wo sich Respektlosigkeit und Ignoranz, auch Unterlegenheit gegenüber anderen Religionen oder Kulturen entwickeln. Es gibt ja gewisse Über- und Unterlegenheitsgefühle, die den Frieden gefährden, weil man glaubt, aus Über- oder Unterlegenheitsgefühl auf andere losgehen zu müssen. Auch all diese Formulierungen mit „First“ am Anfang – „Ich zuerst, mein Land zuerst, wir zuerst“–, diese Arten von Prioritätensetzung sind allesamt friedensgefährdend, davon bin ich überzeugt. Und sie liegen ganz weit vor dem, was wir dann an offenkundigem Gewaltausbruch und Kriegszuständen erleben.
Das heißt: Wege des Friedens sind Wege von Respekt, Dialog und auch der Fähigkeit, Sprache für die eigenen Überzeugungen zu finden und die Sprache der anderen zu verstehen. Als Appell formuliert: Suche Frieden und vermeide Rechthaberei; suche den Frieden und nicht die Monopolisierung von Gruppen und Gesellschaften.
Und ich finde, dass sich der Papst in diesem Sinne auch sehr direkt an den Menschen wendet – neben den ganz konkreten, durchaus politischen Initiativen des Heiligen Stuhls. Er richtet sich an das Herz und den Verstand des Einzelnen. Denn ganz viele seiner Reden und Predigten sind adressiert an den Menschen und seine Weise, zu leben, zu entscheiden, zu handeln. Und dabei bringt er seine Überzeugung zum Ausdruck, dass unser Glaube das Fundament ist, auf dem die Ausstrahlungskraft der Kirche heute beruht. Das ist anspruchsvoll und führt zugleich zum Kern.

Der christliche Glaube schließt aber auch einen „billigen Frieden“ aus, der auf den eigenen Standpunkt verzichtet. Er muss auch dem Auftrag der Heiligen Schrift gerecht werden. Wie geht das zusammen?


Schavan: Völlig klar: Wer nicht mehr erklären kann, woran er selbst glaubt, der ist auch für die anderen kein interessanter Gesprächspartner. Ich führe den Dialog zum Beispiel mit muslimischen Gläubigen ja nicht mit dem Ziel, meinen eigenen Glauben als den einzig richtigen darzustellen, sondern auf der Grundlage dessen, was das Zweite Vatikanische Konzil etwa in „Dignitatis humanae“ beschrieben hat: Wir sind gemeinsam auf der Suche.
Und die erste, friedensstiftende Tat im Dialog ist die Bereitschaft, verstehen zu wollen, was dem anderen heilig ist. Davon ausgehend lässt sich ein Prozess des Verstehens in Gang setzen. Und dabei machen wir die gemeinsame Erfahrung, dass wir auf unterschiedlichen Wegen sind und dass das, was wir heute erkennen, Stückwerk ist und zu unseren Lebzeiten auch Stückwerk bleibt.

„Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen“ – kann sich die Kirche dieses Wort von Hans Küng zu eigen machen?

Schavan: Ja, das macht sich die Kirche auch ganz eindeutig zu eigen. Papst Franziskus ergreift ja auch viele Initiativen, um Religionen ins Gespräch zu bringen und appelliert an die Verantwortungsträger in den Religionen, dass sie Teil der Lösungen für den Frieden werden müssen. Man denke nur an seine Reise nach Israel, den Stopp an der Mauer von Betlehem, seine Reise nach Ägypten und seine dortigen Reden, das Friedensgebet von Assisi. Also, es gab bereits viele Gelegenheiten, bei denen deutlich wird: Die Katholische Kirche macht sich das nicht nur zu eigen, sondern dieser Papst sucht wie seine Vorgänger den Dialog mit den Religionen, um an diese Verantwortung zu appellieren und um dazu zu ermutigen, Strategien zu finden, wie in dieser so fragilen Welt die Religionen nicht instrumentalisiert werden für Gewalt und Terror – und wie sie aktiv zum Frieden beitragen können.

Was heißt das für die Kirche in Deutschland?

Schavan: Sie hat gerade in den beiden vergangenen Jahren in ihrem Einsatz für Menschen, die aus Situationen von Gewalt und Terror zu uns gekommen sind, wichtige Zeichen gesetzt. Man denke nur an die vielen Kirchengemeinden, die gerade, als in Deutschland heftig diskutiert wurde, ob das denn wohl richtig ist und ob man das schaffen könne, gesagt haben: „Wir schaffen das, wir machen uns an die Arbeit, eine Willkommenskultur zu gestalten, weil wir überzeugt sind, dass das jetzt auch die Stunde der Wahrheit für Christen ist, Menschen, die unter zerstörtem Frieden und aller damit verbundenen Lebensbedrohungen zu uns kommen, ein Leben in Würde zu ermöglichen.“ – Das war ein starkes Zeichen, das gezeigt hat: Die Christen haben ihre Aufgabe gefunden und beschäftigen sich nicht nur mit sich selbst, sondern zeigen konkret, was wir meinen, wenn wir von christlicher Friedensarbeit sprechen.

Hat denn auch Ihr Amt als Botschafterin eine friedensschaffende Komponente?


Schavan: Selbstverständlich. Diplomatische Beziehungen sind Friedensbeziehungen. Immer dann, wenn Partner einander fremd werden, müssen Botschafter erklären, vermitteln, versuchen, an guten Beziehungen zu arbeiten. Das ist gleichsam die Grundaufgabe: Beziehungen stärken, weiterentwickeln, Interesse der Partner aneinander wecken und sich da, wo Gefahr im Verzug ist, bemühen, die Gefahr abzuwenden.

Wenn man sich Ihre Biographie anschaut, wirkt es, als seien Sie wie berufen für das Amt als Botschafterin am Heiligen Stuhl – vielleicht auch von jemand viel Höherem als „nur“ von der Bundesregierung. Fühlt es sich ein bisschen so an?


Schavan: Für mich, so sagen viele meiner Freunde, schließt sich ein Lebenskreis, und auch ich empfinde es als eine neue Lebensphase, in die ich ganz viel einbringen kann von dem, was bis dahin mein Leben geprägt hat und was mich interessiert hat, beginnend mit dem Theologiestudium.

Wie kam das denn überhaupt, dass Sie sich in Ihrem Leben an so vielen Stellen und, wenn man so will, auch Baustellen der Katholischen Kirche engagiert haben? Gibt es auch bei Ihnen eine Berufung?


Schavan: Ich komme mit dem rheinischen Katholizismus aus einem Milieu, in dem Vieles an Religiösem selbstverständlich war, bis hin zu den großen Fronleichnamsprozessionen in den 1960er Jahren. Ich habe dann Theologie studiert, weil ich wissen wollte: Was ist dran an dem, was mir so selbstverständlich ist? Ist das mehr als Gewohnheit? Und ich habe in meinem Studium von Lehrern wie Franz Böckle gelernt, wie wichtig es ist, dass wir als Christen auch eine Sprache in die Gesellschaft hinein finden. Und darum habe ich mich in unterschiedlichen Kontexten bemüht – das hat mein Berufsleben auch stark geprägt –, Sprache zu finden, auch einzustehen für das, woran wir glauben, und hin und wieder auch die Erfahrung zu machen, sprachlos zu sein, Sprache verloren zu haben, sich wieder neu auf die Suche zu machen.

Als an der Redlichkeit Ihrer Doktorarbeit gezweifelt wurde, mag das eine solche Erfahrung gewesen sein. Was hat das mit Ihrem inneren Frieden gemacht?

Schavan: Der ist da schon ziemlich durchgerüttelt worden. Aber das sind ja genau solche Situationen, in denen sich zeigt, ob das, worüber ich selbst so oft gesprochen habe, auch tragfähig ist. Ich habe das letztlich als eine geistliche Aufgabe empfunden. Und da bin ich heute auch wieder im Frieden mit mir selbst, auch deshalb, weil ich in meinem Leben niemanden getäuscht habe. Das war dabei ja die zentrale Frage.

Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der eigenen Berufung und dem inneren Frieden?

Schavan: Das kann vermutlich jeder nur für sich selbst sagen, und das ist im Leben auch unterschiedlich: Berufung kann inneren Frieden schenken – aber auch unruhig machen. Und Christen leben ja nicht nur aus einer inneren Berufung, sondern auch aus der Erfahrung, auf dem Weg zu sein, unruhig zu sein angesichts der Verhältnisse, wie sie sind. Das alles kommt zusammen.

Im Dunstkreis von Papst Franziskus und im Vatikan, gab es da auch schon Momente, in denen Ihr innerer Frieden durchgerüttelt worden ist?

Schavan: Momente, die mich aus der Bahn geworfen hätten, hat es nicht gegeben. Im Gegenteil, ich empfinde diese Zeit als ungewöhnlich inspirierend. Ich habe auch vorher gewusst, dass die katholische Welt sehr vielgestaltig ist, mit aller Größe, mit dem Heiligen und dem Unheiligen. Und jetzt kann ich aus der Nähe mitbekommen, wie ein Papst ein neues Kapitel in der Geschichte der Katholischen Kirche schreibt. Denn die Zeit, in der wir jetzt sind, erinnert mich ganz stark an die neuen Wege, die das Konzil damals gehen wollte, aber die eben noch nicht zu Ende gegangen sind.

Wie sieht Ihr Gebetsalltag in der Botschaft aus?

Schavan: Mein jetziger Alltag gibt generell mehr Muße und Zeit für Gebet und Meditation, ist aber auch weiterhin geprägt vom Stundengebet. Seit über vierzig Jahren ist das so, und damit erfahre ich mich letztlich als Teil einer großen Gemeinschaft von Menschen, die weltweit das Gleiche beten.
Ich schreibe aber auch mehr als davor und beschäftige mich ganz stark mit der Frage, was die jetzige Situation der Kirche für die Theologie bedeutet. Wie kann die Theologie eine wirklich attraktive Gesprächspartnerin für andere Fakultäten sein? Theologie war immer eine interdisziplinäre Gedankenwelt. Aber ich habe das Gefühl, dass jetzt ein richtiger Zeitpunkt ist, theologische Studiengänge nicht mehr so stark von der Ausbildung für kirchliche Berufe her zu definieren, sondern von ihrer Interdisziplinarität her: Mediziner, Völkerrechtler, Ökonomen haben neben ihren Fachfragen ja auch Fragen, die sich auf die Anthropologie beziehen.
Und wenn über 80 Prozent der Menschen auf der Welt von sich sagen, dass sie glaubende Menschen sind, ist der Glaube doch eine Realität, die mit Grundhaltungen und Werten zu tun hat. Deshalb ist diese Realität auch für mehr als nur für die Kirche relevant.

Sehen Sie in den 80 Prozent der glaubenden Menschen eine Chance für die Berufungspastoral der Kirche?

Schavan: Dass viele Menschen quer durch die Generationen auf der Suche sind, ist natürlich eine Chance und entkräftet den Eindruck, den viele über lange Zeit hatten, dass Glaube und Religion abgelöst seien durch die Wissenschaft. Deshalb müssen Christen dem Glauben Raum geben, die Gemeinschaft mit Gott suchen zu können. Wenn alles belegt, verplant und abgedeckt ist, dann braucht es erst einmal eine Schneise, mit der Raum geschaffen wird für die vertikale Dimension dessen, was Berufung meint. Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff spricht da vom Gebet als Versuch des Menschen, mit Gott in Gemeinschaft zu treten. Das finde ich einen guten Ansatz.

Zugleich denkt man bei Berufung oft oder ausschließlich an Priesterberufungen. Ist das ein zu enger Begriff von Berufung?

Schavan: Die Berufung zum Priesteramt ist eine spezifische Berufung und für die Kirche eine wichtige. Aber natürlich ist das nicht alles. Manche sagen mit Recht, es ist jetzt angesichts der geringen spezifischen Berufungen – aber ich finde generell – wichtig, die Berufungen der Laien in der Kirche stärker wertzuschätzen. Auch da hat uns das Zweite Vatikanische Konzil viele Vorlagen geliefert, das Selbstverständnis von Christen und Christinnen und ihre Berufungen in der Welt mit Leben zu füllen. Das ist das Lebenselixier der Kirche. Und da gibt es noch viel zu tun.

Was ist denn da das berufungspastorale Gebot der Stunde, das Sie nach drei Jahren Rom formulieren würden?

Schavan: Vor allem sollten wir nicht in eine kulturpessimistische Rhetorik verfallen. Wenn zum Beispiel Ordensleute gefragt werden: Wie viele seid ihr denn noch? Da steckt schon drin: Es kann ja nicht mehr allzu lange dauern. Diesen Kulturpessimismus, der nur danach fragt, was alles nicht mehr ist, sollten wir überwinden. Das Lebenselixier ist doch die Freude am Glauben der Christen, die Ermutigung, die Menschen durch den Glauben erfahren, und ihre Bereitschaft, aus dem Glauben heraus zu leben.
Mein Blick aus Rom ist da nicht anders, als er früher war: wegkommen von der Vorstellung, dass es der Kirche nur gut geht, wenn sie viele Priester und Ordensleute hat. Wenn Laien da sind, die geführt werden müssen, ist es doch vielmehr an der Zeit, zu sagen: Da sind Christinnen und Christen mit unterschiedlichen Berufungen – und um die ganze Bandbreite dieser Berufungen geht es. Da sollten wir was draus machen!

 

-

 

Das Interview führte Simon Berninger, der in Freiburg, Berlin und München Germanistik und Katholische Theologie studiert hat. Nach journalistischen Praktika in Rom und Jerusalem arbeitete er neben seinem Studium als freier Mitarbeiter im BR-Kirchenfunk sowie bei der Katholischen Nachrichten-Agentur. Inzwischen volontiert er bei der Frankfurter Rundschau.